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zerbrechlich

  Vor 102 Monaten

Sinti und Roma verlangen Umbenennung der Zigeunersoße

Ein Sinti- und Roma-Verein aus Hannover forderte Lebensmittelhersteller dazu auf, das Produkt umzubenennen.
Der Begriff "Zigeuner", so das Argument, werde von vielen Sinti und Roma als Schimpfwort verstanden. Was wird jetzt eigentlich aus dem guten, alten Zigeunerschnitzel?
Dann gibt es da noch die Wiener, lustigerweise auch "warme Wiener", und eine Schraubzange (ähnlich einer Rohrzange) die nennen die Engländer "Franzosen" und nicht die Mohrenköpfe und Negerküsse vergessen.
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Gekpi

  Vor 102 Monaten
der Sarottimohr wurd auch schon gold gefärbt... . Wo hat der Wahsinn sein Ende? Wird vielleciht noch der "Altweibersommer" in "Altfrauensommer" umbenannt? Antworten
2 Kommentare

zerbrechlich

  Vor 102 Monaten
den Zigeunerbaron von Strauss gibt es dann auch nicht mehr und bitte auch keine Hamburger, Berliner, Frankfurter, Nürnberger und Thüringer mehr! Antworten
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glaubel

  Vor 102 Monaten
Da fragt man sich ob dieser Verein keine anderen Probleme hat. Sie sollen sich um eine ordentliche Integration dieser Volksgruppe kümmern, so dass das Wort Zigeuner auch einen postiven Hintergund erhält. Antworten
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Betty123456789

  Vor 102 Monaten
Ich finde das nur krank. Ich habe Zigeuner, bis die entsprechenden Volksgruppen murrten, in Zigeuner nie ein Schimpfwort gesehen. Es nwar einfach ein Wort für eine Volksgruppe und auch Lebensweise.O.K vielleicht mit Vorurteilen behaftet, aber nicht negativ, sondern punkto Wertung eher neutral.
Ich habe, als die "Problematik" von Seiten dieser Volksgruppen aufkam, echt mal die Älteren der Familie und im Bekanntenkreis befragt, so in dem Sinne, wie da die Wertung ist/war, in dem Sinne: "Was verbindest Du mit Zigeuner?" Brainstorming bitte, nicht NICHT nachdenken. Da kam "Zigeunerliebe, romantisch,Ehrgefühl, fahrendes Volk, tolle Musik,Abenteuer, Zirkus, scharfes Essen, Lagerfeuer, Wohnwagen, Pferde,unkonventionell, FREIHEIT(Das kam irgendwie immer durch und ja, auch ein gewisser Neid)...." und noch so einiges anderes. Es tauchte auch da keine einzige negative oder abwertende Assoziartion auf, auch wenn sicher einige Vorurteile.
ES TAUCHTE ABSOLUT KEIN BEGRIFF AUF, DER ALS SCHIMPFWORT HÄTE AUFGEFASST WERDEN KÖNNEN:
Dann machte ich spoäter mal einen Vergleichsrest mit "Berliner"- der direkte Zusammenhang sollte nicht feststellbar sein. Ergebnis: Irgendwie verbanden da die Frage die meisten den "Berliner" echt mit dem Hefegebäck (-:, dazwischen kamen aber auch Äußerungen wie unfreundlich, vulgär, arrogant und was nicht alles anderes Negatives.
Resumme: Wenn man von negativer Assoziation ausgeht, müßte der Berliner viel dringender abgeschaft werden.
Der Begriff "Zigeuner" erfährt vermutlich eine ungerechtfertigte Verklärung, wird ZUU positiv gesehen. Mit Vorurteilen sind sicher beide Begriffe belastet.
Wenn ich Sinti oder Roma wäre, ich gestehe als Geschäftfrau würde ich die positiven Vorurteile eher ausnutzen, z.B. schöne Wochenenden im Wohnwagen mit Lagerfeuer... eher ausnutzen- auch wenn es Vorurteile sind, vielleicht nebenbei ein bißchen Aufklärung betreiben, weil die meisten Sinti und Roma leben ja heute wahrscheinlich nicht mehr im Wohnwagen. Aber so einen positiven Begriff und das Feeling, was damit verbunden ist, lädt geradezu dazu ein, das zu vermarkten. Ob sowas richtig ist oder nicht, ist eine andere Sache-
Aber Träume der Durchschnittsbevölkerung (ich vermute mal, daß 80% der Kinder und Jugendlichen verhangener Generationen sich zumindest gelegentlich gewünscht hätten, Zigeuner zu sein (meine Generation gehörte auf jeden Fall noch dazu), soll man das einfach ignorieren und was schlechtes draus machen?
Die heutige Generation wird mit dem Begriff nicht mehr viel anfangen können/eher negative Gefühle haben, weil der Begriiff in den letzen Jahren tatsächlich eine negative Färbung erhalten hat, aber das ist neu.Und beruht auf neueren Erfahrungen.
Soll jeder Begriff, der irgendwann mal eine negative Färbung bekommt ausgelöscht werden müssen
Ist das so schlimm?Warum !!! hat der Begriff aktuell einen negativen Beitouch bekommen?
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3 Kommentare

couchpilot

  Vor 102 Monaten
Warum das Wort Zigeuner im internationlen amtlichen, und amtlichen, religiösen und gewerkschaftlichen Sprachgebrauch Deutschlands nicht mehr vorkommt kann man im Wikipedia Artikel nachlesen: Zitat Wikipedia: Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten wurde der Begriff systematisch wissenschaftlich rassifiziert. Zigeuner war spätestens seit den ausgehenden 1930er Jahren eine von der Rassenforschung und den polizeilichen und sonstigen Verfolgungseinrichtungen ausschließlich ethnisch-biologisch gemeinte Kategorisierung, auf der eine Vielzahl von Ausschließungsvorschriften bis hin zu den Deportationslisten für Auschwitz, mithin für den Genozid an der Minderheit (Porajmos), basierten. Auf diesem besonderen Hintergrund gilt der Begriff heute in weiten Teilen des gesellschaftlichen Diskurses als kontaminiert.Ende Zitat. Natürlich ist die Umbenennung der Zigeuner Sauce, die übrigens gar keine ist, eine Farce, die jede Bemühung um moralische Korrektheit in der Sprache konterkariert. Aber die Forderung ist trotzdem legitim (und wenn auch nur zum Nachdenken anregend) und wir sollten uns schon Gedanken darüber machen wie wir unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder gestalten wollen...und zu dieser Zukunft gehören nun mal auch farbige Kinder (Neger, Nigger und Mohr hat auch nix in unserem Sprachgebrauch zu suchen) und Kinder von Sinti und Roma Familien. Und da sollte man beleidigende und diffamierende Sprache vermeiden. Wir brauchen uns nicht über Jugendliche zu wundern die neuerdings auch Jude wieder als Schinpfwort einführen, wenn wir selber nicht mal feinfühlig genug sind solche Worte zu vermeiden und durch angemessene zu ersetzen.LG Andi Antworten
24 Kommentare

wurm67

  Vor 102 Monaten
Wenn dann steht "Soße ungarischer Art" fühlen sich die Ungarn auf den Schlips getreten, denn jeder weiss, dass Zigeunersoße gemeint ist und gerade die Ungarn können die "Zigeuner" gar nicht ab - die haben ja gerade extremen Nationalismus dort, dass alle Minderheiten verfolgt werden. Antworten
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wurm67

  Vor 102 Monaten
Da bin ich ja gespannt, wie die Operette Ende kommender Saison bei unserem Theaterabo heißen wird - im Moment steht da noch "Die Zigeunerprinzessin".
Man kann es auch übertreiben - wenn kein Aufhebens gemacht würde, dann wäre es auch kein Schimpfwort.
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Kielkind

  Vor 102 Monaten
Ja, alles klar. Bei den Kieler Knackern fühle ich mich auch diskriminiert. Meine Güte, die Menschen werden auch immer verrückter, als wenn es keine ernsthafen Probleme geben würde.
Ich glaube, der Begriff "Negerkuss" ist gestrichen, auf den Packungen steht schon seit langem Schokoküsse oder Mohrenköpfe.
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Paul0

  Vor 102 Monaten
Da sehe ich schon einen Unterschied zwischen dem Berliner und der Zigeunersauce. Ähnlich wie Nigger in den USA ist Zigeuner ein Schimpfwort. Selbst das Wort Neger hat nicht diesen Grad an Schmähung. Allerdings ist der beleidigende Charakter des Wortes im Laufe der Zeit immer mehr aus den Köpfen der Menschen verschwunden.
Wie würden die Berliner reagieren, wenn ihre Pfannkuchen überall als "Sau-Preißn" verkauft würden?
Dennoch sollten sich die Befürworter der Umbenennung die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, den wahren Sinn des Wortes wieder ins Bewusstsein der Mehrheit zu rücken? Homosexuelle bezeichnen sich heute stolz als schwul und lesbisch, obwohl dies anfänglich auch beleidigend gemeint war. Allerdings ist das Wort "homosexuell" auch sehr klinisch und klingt nach Krankheit.
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2 Kommentare

cardriver

  Vor 102 Monaten
...sollten doch stolz sein, dass eine Soße nach ihnen benannt wird! Antworten
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